Die Reduzierung der globalen Erwärmung durch Verminderung der CO2-Emissionen gilt als eine der wichtigsten umweltpolitischen Aufgabenstellungen weltweit. Jede Tonne Bioabfall oder Grüngut, welche im Kompogas-System verwertet wird, leistet dazu einen wesentlichen Beitrag und dient dem Klimaschutz gleich mehrfach:
Würde der Bioabfall statt in einer Kompogas-Anlage konventionell in einer Deponie oder Kompostieranlage entsorgt oder verwertet werden, entstünden durch den biologischen Abbau unkontrollierte Methan- oder CO2-Emissionen. So kann je Tonne Bioabfall, die anstelle der Deponierung in einer Kompogas-Anlage verwertet wird, ein Äquivalent von einer Tonne CO2-Emissionen vermieden werden.
Würden statt des Bioabfalls fossile Energieträger für die gleiche Menge von Strom oder Wärme eingesetzt, entstünden zusätzlich rund 0.3 Tonnen CO2 pro Tonne nicht in einer Kompogas-Anlage verwertetem Bioabfall.
Durch die Verwertung der Naturdünger aus der Kompogas-Anlage können künstliche Dünger eingespart werden, deren Herstellung die natürlichen Nährstoffressourcen der Erde reduziert und ebenfalls CO2-intensiv ist.
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Weitere Informationen
Studien: Stromperspektiven 2020
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